Olivenöl
Die wunderbare Welt der Öle
Die Herstellung von Speiseölen ist eine alte Kunst. Olivenöl wurde schon in der Antike in der Küche benutzt. Speiseöl wird aus Samen, Kernen oder Früchten von Pflanzen hergestellt und ist gesünder als tierische Fette, da es meist einen höheren Anteil an den gesunden ungesättigten Fettsäuren enthält diese. In der Küche werden v.a. Olivenöl, Sonnenblumenöl, Rapsöl, Kürbiskernöl und Distelöl verwendet.
Daneben gibt es viele weitere Pflanzen, aus denen uns weniger geläufiges Speiseöl gewonnen wird. Kaffeebohnenöl wird z.B. aus rohen oder gerösteten Kaffeebohnen gewonnen.
Herstellung von Speiseöl
Man unterscheidet raffinierte, nicht raffinierte, native und kaltgepresste Speiseöle. Raffinierte Öle werden bei Temperaturen von über 100 °C gepresst. Dabei gehen wertvolle Pflanzenstoffe verloren, das Öl hat keinen eigenen Geschmack mehr, aber es ist lange haltbar und man kann es sowohl zum Kochen, Backen, Braten als auch für Salate einsetzen.
Für die nicht raffinierten Speiseöle werden die Samen, Keime oder Kerne kalt gepresst (eine Wärmezufuhr bis 60°C kann möglich sein) und oft auch gedämpft, um sie haltbarer zu machen.
Kaltgepresste Speiseöle entstehen nur durch Druck und Reibung der Keime, Samen oder Kerne. Danach wird das Öl filtriert. Alle Inhaltsstoffe, Geschmack, Geruch, Farbe und Vitamine bleiben erhalten.
Native Öle werden kalt gepresst und nur filtriert. Es erfolgt keine Dämpfung, Röstung oder Raffination. Daher bleiben auch alle Inhaltsstoffe erhalten; Geschmack, Geruch und Farbe sind intensiv.
Olivenöl
Mit am bekanntesten und beliebtesten in der Küche ist Olivenöl. Oliven für die Herstellung von Olivenöl stammen zum größten Teil aus dem Mittelmeerraum. Besonders hochwertiges Olivenöl hat die Kennzeichnung „vergine“ oder gar „extra vergine“.
